Helvetia Sammelstiftung im Pensionskassen Vergleich
Vermögensaufteilung
Kennzahlen
Allgemeine Informationen
Gründungsjahr
1961
Anschlüsse
7’452
Versicherte
87’061
Altersrentner
18’002
Sicherheit
Deckungsgrad 2023
Vollversicherung
Deckungsgrad 2008
Vollversicherung
Technischer Zins Altersrente
Vollversicherung
Anteil Renter DK
57.46%
Verzinsung obligatorisch
Verzinsung 2021-2023
1.00%
Verzinsung 2019-2023
1.00%
Verzinsung 2014-2023
1.12%
Verzinsung überobligatorisch
Verzinsung 2021-2023
0.67%
Verzinsung 2019-2023
0.60%
Verzinsung 2014-2023
-
Performance
Performance 2021-2023
-1.27%
Performance 2019-2023
0.65%
Performance 2014-2023
1.25%
Kosten
Verwaltungskosten pro versicherter Person (in CHF)
448.12
Vermögensverwaltungskosten
0.45%
Helvetia Sammelstiftung im Vergleich Die Helvetia Sammelstiftung ist eine bedeutende Institution im Bereich der beruflichen Vorsorge in der Schweiz. Mit ihrer langjährigen Geschichte und ihrem klaren Bekenntnis zur Vollversicherung bietet sie Unternehmen und ihren Mitarbeitenden Sicherheit und Stabilität. In diesem Artikel beleuchten wir die Entstehung, Entwicklung und die besonderen Merkmale der Helvetia Sammelstiftung.
Entstehung und historische Entwicklung
Die Wurzeln der Helvetia Sammelstiftung reichen bis ins Jahr 1973 zurück. In diesem Jahr wurde die Servisa Sammelstiftung als Gemeinschaftswerk der Kantonalbanken und der damaligen Patria Lebensversicherungsgesellschaft gegründet. Die Patria, mit Sitz in Basel, war ein renommierter Lebensversicherer, der zwischen 1992 und 1996 sukzessive in den Helvetia Versicherungen aufging. Diese Fusion legte den Grundstein für die heutige Helvetia Sammelstiftung.
Die Gründung der Servisa Sammelstiftung erfolgte in einer Zeit, in der das Bewusstsein für die Notwendigkeit einer strukturierten beruflichen Vorsorge zunahm. Unternehmen suchten nach Lösungen, um ihren Mitarbeitenden eine sichere Altersvorsorge zu bieten. Die Servisa Sammelstiftung bot als unabhängige Sammelstiftung eine Plattform, die es Unternehmen ermöglichte, ihre Vorsorgeverpflichtungen effizient zu erfüllen.
Im Jahr 1985 wurde die Servisa Supra Sammelstiftung gegründet, um den wachsenden Bedarf an Vorsorgelösungen zu decken. Beide Stiftungen agierten unabhängig und wurden von ihren jeweiligen Stiftungsräten geführt. Diese Unabhängigkeit ermöglichte es ihnen, flexibel auf die Bedürfnisse der angeschlossenen Unternehmen einzugehen.
Mit der Integration der Patria in die Helvetia Versicherungen wurden die Weichen für die heutige Struktur der Helvetia Sammelstiftung gestellt. Die Erfahrungen und das Know-how aus der Zeit der Servisa-Stiftungen flossen in die Weiterentwicklung der Vorsorgelösungen ein. Heute bietet die Helvetia Sammelstiftung umfassende Dienstleistungen im Bereich der beruflichen Vorsorge an und steht für Sicherheit und Zuverlässigkeit.
Bekenntnis zur Vollversicherung
Ein herausragendes Merkmal der Helvetia Sammelstiftung ist ihr klares Bekenntnis zur Vollversicherung. In der beruflichen Vorsorge gibt es verschiedene Modelle, wobei die Vollversicherung eine besondere Stellung einnimmt. Bei diesem Modell übernimmt der Versicherer nicht nur die Risiken Tod und Invalidität, sondern auch das Anlagerisiko. Dies bedeutet, dass die Versicherten und die angeschlossenen Unternehmen keinerlei finanzielles Risiko tragen. Die eingezahlten Beiträge sind vollständig garantiert, und es besteht ein umfassender Kapitalschutz.
Die Vollversicherung bietet insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) eine attraktive Lösung, da sie sich nicht mit den komplexen Anforderungen des Anlagemanagements auseinandersetzen müssen. Sie können sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren, während die Helvetia Sammelstiftung für die Sicherheit der Vorsorgegelder sorgt. Dieses Modell garantiert 100% Zinsgarantie und Kapitalschutz, was in unsicheren wirtschaftlichen Zeiten von großem Vorteil ist.
Es ist erwähnenswert, dass die Anzahl der Anbieter von Vollversicherungen in der Schweiz in den letzten Jahrzehnten zurückgegangen ist. Während zum Start des BVG im Jahr 1985 noch zwanzig Versicherer solche Lösungen anboten, sind es heute nur noch fünf, darunter die Helvetia. Dieser Rückgang unterstreicht die Herausforderungen, denen sich Versicherer in diesem Segment stellen müssen, und hebt das Engagement der Helvetia in diesem Bereich hervor.
Leistungsangebot der Helvetia Sammelstiftung
Die Helvetia Sammelstiftung bietet eine Vielzahl von Vorsorgelösungen an, die auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Unternehmen zugeschnitten sind. Neben der klassischen Vollversicherung gibt es auch teilautonome Modelle, die je nach Risikobereitschaft und Renditeerwartung gewählt werden können.
Helvetia BVG Invest
Für Unternehmen, die bereit sind, ein gewisses Anlagerisiko zu tragen, bietet die Helvetia Sammelstiftung die teilautonome Lösung Helvetia BVG Invest an. Diese Lösung ermöglicht es, von attraktiven Renditechancen zu profitieren, da die Vorsorgegelder in einer diversifizierten und nachhaltigen Anlagegruppe der Helvetia Anlagestiftung investiert werden. Die Risiken Tod und Invalidität sind vollständig bei der Helvetia Leben rückversichert, während die Stiftung das Risiko Alter und die damit verbundenen Leistungen trägt.
Kadervorsorge
Für Führungskräfte und Kaderpersonen bietet die Helvetia Sammelstiftung spezielle Vorsorgelösungen an, die auf die besonderen Bedürfnisse dieser Zielgruppe zugeschnitten sind. Diese Lösungen berücksichtigen die höheren Einkommen und den Bedarf an individueller Vorsorgeplanung. Durch flexible Gestaltungsmöglichkeiten können Unternehmen ihren Führungskräften attraktive Vorsorgepakete anbieten.
Zahlen und Fakten
Die Stabilität und Sicherheit der Helvetia Sammelstiftung spiegeln sich in ihren Kennzahlen wider. Als Vollversicherung weist sie einen Deckungsgrad von 100% auf, was bedeutet, dass alle Verpflichtungen gegenüber den Versicherten vollständig gedeckt sind. Der technische Zinssatz für Altersrenten ist konservativ kalkuliert, um langfristige Stabilität zu gewährleisten.
Haben Sie weitere Fragen zur Vorsorge?
So komplex Vorsorge auch ist: Wir können sie Ihnen verständlich erklären. Zögern Sie nicht, wenn Sie Fragen zur zweiten Säule oder zu Pensionskassen haben. Gerne beraten wir Sie auch umfassend und persönlich.