Pensionskassenvergleich 2017-04-26T04:44:56+00:00

Pensionskassenvergleich

Sowohl für Arbeitnehmer wie für Arbeitgeber zahlt sich ein Pensionskassenvergleich meist aus. Beide können oft massiv Prämien sparen, wenn Sie einen anderen Pensionskassenanbieter wählen.

Arbeitnehmer: Pensionskassen verrechnen Ihnen unterschiedlich hohe Beträge für die Verwaltung der Vermögen und die Administration. Zudem erwirtschaften sie unterschiedlich hohe Renditen. Wie gut oder schlecht das Preis-Leistungs-Verhältnis Ihrer Pensionskasse ist, bleibt dabei auf den ersten Blick unklar. Oft wird behauptet, die Leistungen liessen sich nicht vergleichen. Das stimmt nicht: Zum Preis-Leistungs-Verhältnis Ihrer Pensionskasse lässt sich hier innert zwei Minuten eine Vergleichsgrösse einholen. Dies ist die Grundidee unseres Pensionskassenvergleichs. Um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten, wird ein BVG-Minimalplan angenommen.
Der Pensionskassenvergleich von besser-vorsorgen bezieht sich in erster Linie auf einen Prämienvergleich bei der Absicherung von Invalidität und Tod sowie die Verwaltungskosten. In zweiter Linie wird der Anlageerfolg der verschiedenen Pensionskassen vergleichen.

Als Resultat erscheint ein Pensionskassenranking, das die besten drei Pensionskassen auflistet. Vergleichen Sie die Ergebnisse mit ihrem Vorsorgeausweis. Fragen Sie bei der Vorsorgekommission Ihres Arbeitgebers nach, ob Ihre eigene Pensionskasse im BVG-Minimalplan dieselben Bedingungen anbietet. Natürlich sind bei der Wahl einer PK neben den reinen Kosten auch Deckungsgrad, Anlagepolitik, Rentneranteil und Umwandlungssatz zu berücksichtigen.

Wichtig beim Vergleich mit dem Vorsorgeausweis ist: Die im Pensionskassenranking ausgewiesenen Prämien beziehen sich auf den Arbeitnehmer- und den Arbeitgeberanteil. Der Arbeitgeber muss im Obligatorium mindestens gleich viel Prämien zahlen wie alle Versicherten zusammen. Im Überobligatorium können die Risikoprämien indes auf andere Art aufgeteilt werden. Im Normalfall werden die Prämien aber hälftig geteilt.

Arbeitgeber: Bei den Offerten, die wir Ihnen hier berechnen können, wenden wir einen BVG-Minimalplan an. Nur so gibt es eine klare Vergleichsbasis aller Vorsorgeeinrichtungen. Gerne erstellen wir für Sie und Ihren Betrieb eine individuelle Offerte aufgrund unseres Pensionskassenvergleichs. Dieser vergleicht schwergewichtig Ihre Prämienhöhe bei der Absicherung von Invalidität und Tod sowie die Höhe der Verwaltungskosten, die Sie bezahlen müssen.

Das kann sich für Sie lohnen! Die Prämien zur Absicherung der Risiken Invalidität und Tod variieren stark, wie der Pensionskassenvergleich von besser-vorsorgen zeigt. Die Resultate können Sie auch in diesem Artikel der „NZZ am Sonntag“ nachlesen. Allein unter den Sammelstiftungen, die meist kleine und mittlere Unternehmen (KMU) versichern, können die Risikoprämien innerhalb derselben Branche um bis zu 3,5 Lohnprozente abweichen.

Ein Beispiel zeigt, wie gross das Sparpotential bei der PK sein kann: Das Bauunternehmen A und seine Angestellten müssen pro Kopf 3,5 Lohnprozente weniger an die Sammelstiftung abliefern als das Bauunternehmen B. Bei einem durchschnittlich versicherten Gehalt von 60 000 Franken sparen Arbeitgeber und Arbeitnehmer der Baufirma A zusammen 2100 Franken pro Jahr und Kopf. Bei 50 Mitarbeitern ergibt das einen Betrag von 105 000 Franken pro Jahr. Das Sparpotential für den Arbeitgeber alleine beträgt in diesem Beispiel 52’500 Franken. So viel weniger muss das Bauunternehmen A an die obligatorische Risikoversicherung der Pensionskasse zahlen als das Bauunternehmen B.

Die Differenz zwischen dem günstigsten und dem teuersten Vorsorgewerk ist bei den Risikoprämien zum Teil sehr gross, wie der Pensionskassenvergleich zeigt. Das hat damit zu tun, dass heute meist Branchentarife angewendet werden. Firmen, die etwa Bauarbeiter mit hohem Risikoprofil und hoher Invaliditätswahrscheinlichkeit beschäftigen, müssen deutlich höhere Risikoprämien zahlen.

Besonders für KMU in Risikobranchen empfiehlt es sich, einen Pensionskassenvergleich zu machen. Nur ein Pensionskassenvergleich kann zeigen, wie gross die Prämienunterschiede tatsächlich sind. Aber auch bei risikoarmen Finanzdienstleistern oder in der Metall- und Maschinenindustrie hat der Pensionskassenvergleich von besser-vorsorgen enorme Prämienunterschiede gezeigt.

Sind Ihre Risikoprämien in den letzten Jahren zudem nicht gesunken, sollte Sie das misstrauisch stimmen: Denn die Zahl der neu gesprochenen IV-Renten ist seit 2003 kontinuierlich gesunken, was sich direkt auf die Pensionskassen auswirkt. Diese haben ebenfalls geringere Ausgaben für Invalidenrenten und könnten die Prämien deshalb senken.

Hier finden Sie sämtliche Branchen des Pensionskassenvergleichs. Dieser bezieht sich jeweils auf den gesetzlichen BVG-Plan.