Berechnungsgrundlagen – Pensionskassenvergleiche 2017-04-26T06:44:08+00:00

Berechnungsgrundlagen – Pensionskassenvergleiche

besser-vorsorgen vergleicht in erster Linie die Höhe des Risikobeitrags für Invalidität und Tod sowie die Netto-Anlageergebnisse der Vorsorgeeinrichtung. Das Pensionskassenranking listet die günstigsten Risikoprämien und Verwaltungskosten pro Branche auf. Wir beziehen uns dabei auf das Total der Prämien, also auf die Pensionskassenbeiträge von Arbeitnehmern und dem Arbeitgeber zusammen.

Die Berechnungen bilden einen Schweizer Durchschnittsbetrieb ab. Sie basieren auf den Offerten der Vorsorgeeinrichtungen, die im Rahmen eines Pensionskassenvergleichs für den Zürcher Gewerbeverband und der NZZ am Sonntag eingeholt wurden. Offeriert wurde jeweils für einen Betrieb mit 14-20 Mitarbeitern einer bestimmten Branche. Die Lohnannahmen sowie die Altersverteilung beruhten auf Daten des Bundesamtes für Statistik und entsprechen einem durchschnittlichen Betrieb. In den Offerten wurde angenommen, dass der Betrieb jeweils keine neuen Invaliditätsfälle in den letzten Jahren melden musste. Die Modelle wurden mit Unterstützung der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften genauer untersucht. Das Institut für Datenanalyse und Prozessdesign überprüfte die gewählte Methode.

Die Pensionskassenprämie, die ein Betrieb zahlen muss, besteht aus einem Sparanteil für die Altersvorsorge, der Risikoprämie für Tod und Invalidität und den Verwaltungskosten. Besser-vorsorgen hat den Fokus auf die letzen beiden Faktoren gelegt, da hier massive Unterschiede zwischen den Anbietern bestehen. Der Hintergrund ist, dass die Risikoprämien der Pensionskassen stark von den Entwicklungen in der Invalidenversicherung IV abhängig sind. Aufgrund der IV-Revision ist die Anzahl der IV-Neurentner seit 2003 stark zurückgegangen. Dadurch sind auch die Kosten der Pensionskasse gesunken. Doch nicht jede Pensionskasse hat ihre Risikoprämie entsprechend reduziert.