Warum ein IT Skandal bei der AHV ein Skandal ist

Wenn Rentenversicherer aus dem vollen Topf schöpfen fehlt es vermutlich einfach am Bewusstsein, was den eigentlich Pensionskassengelder sind!

Im März ging ein Rauschen durch den Schweizer Zeitungswald – auch die AHV-Vergab IT-Projekte ohne Ausschreibungen. Ausschreibungen für grosse IT Aufträge vom Bund müssen zentral Ausgeschrieben werden. Diese Ausschreibungen gehören in die Domäne des Bundesamts für Bauten und Logistik. Der Grund warum es dafür extra eine Beschaffungsstelle gibt und warum grosse Aufträge öffentlich ausgeschrieben werden, liegt daran um Missbrauch oder gar Korruption zu verhindern.

DIe AHV ist dennoch nicht die einzige Teinehmerin am Vorsorgemarkt, welche in IT-Projekten spektakuläre Summen verloren hat. Als bekanntestes Beispiel im Pensionskassenmarkt gilt wohl das ehemalig Armada Projekt der Swiss Life. Es wird von bis zu 600 Mio gesprochen - dem Projekt wurde in der Finanzkrise der Stecker gezogen. 600 Mio ohne einen messbaren Mehrwert zu haben welche die Beitragszahler der Pensionskassen finanzieren mussten.

Aber nicht nur das unter der Hand arbeiten vergeben wurden, Offerten wurden angeblich massiv überschritten. Seit jeher gilt, eine Offerte darf maximal um 10 Prozent höher ausfallen als das Angebot.

Besagte Beamtin wurde allerdings schon vor dem öffentlich machen dieses Skandals aus dem Amt entfernt – allerdings aus einem anderen Grund. Die Dame war auch äusserst spendabel mit Spesenabrechnungen.

Nun könnte man natürlich meinen, „Ok“ alles Schnee von gestern...nicht ganz, den die Gelder gehören weder einem Beamten noch dem Bund, sondern allen Einzahlern des Landes oder einer Pensionskasse gemeinsam.

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