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AHV-Rente

Für viele Pensionierte ist die AHV, zusammen mit der Pensionskassenrente, die wichtigste Einnahmequelle im Rentenalter. Das ursprüngliche Ziel der AHV war die Sicherung der Existenz, was heute jedoch nicht mehr in jedem Fall gewährleistet ist. In Härtefällen können Ergänzungsleistungen bei der AHV beantragt werden. Die AHV ist solidarisch aufgebaut: Junge zahlen für Alte, Gutverdienende zahlen für Schlechtverdienende und Gesunde für Invalide.

Die AHV wird mit dem sogenannten Umlageverfahren finanziert. Das heisst: Eingenommene Beträge werden zur Finanzierung der laufenden Renten verwendet. Alle Erwerbstätigen und alle in der Schweiz wohnhaften Personen erhalten ab dem ersten Monat nach dem 65. Geburtstag (Mann) oder dem 64. Geburtstag (Frau) eine AHV-Rente. Die Rente ist von der Einkommenshöhe abhängig und von der Anzahl der Beitragsjahre. Die AHV-Vollrente beträgt derzeit 1170 Franken pro Monat. Diese erhalten Sie nur dann, wenn Sie keine Beitragslücken haben. Dafür müssen Sie ab dem 1. Januar nach Ihrem 20. Geburtstag bis zum AHV-Pensionsalter immer den jeweiligen Mindestbetrag einbezahlt haben oder erwerbstätig gewesen sein. Gibt es eine Beitragslücke zum Beispiel wegen Auslandsjahren, können Sie diese nachträglich auffüllen. Die AHV-Maximalrente von derzeit 2340 Franken pro Monat erhalten Sie, wenn Sie keine Beitragslücken haben und Ihr letztes Jahreseinkommen mindestens 84 240 Franken betragen hat. Neben den Altersrenten zahlt die AHV auch Renten an Witwen und Witwer sowie Waisen und Kinder. Die AHV-Rente kann auch im Altersdomizil im Ausland bezogen werden. Sind Sie Schweizer Bürger spielt es dabei keine Rolle, in welchem Staat Sie sich niederlassen. Sind Sie Ausländer, braucht es dafür ein entsprechendes Abkommen der Schweiz mit diesem Staat. Innerhalb der EU ist dies jedoch garantiert. Erwerbstätigen wird der AHV-Beitrag vom Lohn abgezogen. Bei Selbstständigen wird er aufgrund der Einkommenshöhe verrechnet. Im Normalfall müssen 7,8 Prozent des Jahreseinkommens an die AHV gezahlt werden. Hausfrauen, Studierende, Frühpensionierte und andere Nichterwerbstätige sind ebenfalls beitragspflichtig. Sie müssen auf jeden Fall den Mindestbetrag von 480 Franken pro Jahr einzahlen (Stand 2013/14). Ehepartner können davon befreit werden, wenn der andere Partner mindestens das Doppelte des Mindestbetrags einzahlt, also derzeit 960 Franken pro Jahr. Vorsicht: Der AHV-Beitrag kann bei Frühpensionierten auf bis zu 3656.50 pro Jahr steigen. Denn AHV-Beiträge müssen Frauen bis zum 64. Lebensjahr und Männer bis zum 65. Lebensjahr zahlen – unabhängig davon, ob sie bereits pensioniert sind. Der AHV-Beitrag richtet sich bei Nicht-Erwerbstätigen nach der Höhe des Vermögens plus dem Zwanzigfachen des Renteneinkommens. Macht dies zusammen mehr als 1,8 Millionen Franken aus, ist der maximale AHV-Beitrag zu zahlen. Es lohnt sich also, die Höhe des AHV-Beitrags vor einer Frühpensionierung zu berechnen. AHV-Ausgleichskassen bieten entsprechende Online-Rechner an. Im Zusammenhang mit der Pensionierung sind in Bezug auf die AHV folgende Fragen relevant:

Wie hoch wird die AHV-Rente ausfallen?

Sind Fehljahre vorhanden?

Macht ein AHV-Vorbezug Sinn?

Macht ein AHV-Aufschub Sinn?

Wie hoch ist die Beitragspflicht bei einer Frühpensionierung ?

Welche Optimierungsmöglichkeiten bestehen?

Auch bei der AHV gibt es im Zusammenhang mit der Pensionierungsplanung verschiedene Optimierungsmöglichkeiten. Wichtig ist, die Massnahmen auf das restliche Vermögen, beziehungsweise die restlichen Einkommensquellen, abzustimmen. Gerne unterstützen wir Sie bei diesen Fragen, mit unserem Fachwissen!

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